Über mich

 

Schon immer bestimmten Tiere mein Leben und nahmen bzw. nehmen einen hohen Stellenwert ein.
Der erste Golden Retriever kam 1997 zu uns und war als reiner Familienhund geplant. Gordon lebte anfänglich überwiegend bei meinen Eltern, die wie ich im schönen Berlin-Frohnau wohn(t)en, einem sehr grünen Ortsteil direkt am Stadtrand. Ich hatte ihn nur am Wochenende und besuchte als Mitglied im Deutschen Retriever Club e.V. (DRC) die üblichen Kurse unserer Bezirksgruppe, was mir viel Spaß machte.
Dabei lernte ich zwei liebe Menschen kennen, die heute zu meinen besten Freundinnen zählen: Huhu Tanni, irgendwann fangen mal unsere Ohren bei den stundenlangen Telefonaten oder Besuchen an zu glühen – sofern wir nicht schon vorher vor Lachen geplatzt sind… Und Simone, nach über 10 Jahren einmal wöchentliche Hundespaziergänge blieb uns als Steigerung ja nur noch Arbeitskolleginnen zu werden…

Nachdem ich viele Jahre vom DRC profitieren konnte, wollte ich unserem Verein auch etwas zurückgeben und ließ mich 2003 zum Kassenwart unserer Bezirksgruppe Berlin-Brandenburg wählen. Inzwischen befinde ich mich schon in der dritten Amtsperiode, wie die Zeit vergeht.

Um darüber hinwegzukommen, dass meine Mutter uns viel zu früh verlassen hat, zog 2006 mein zweiter Golden Retriever bei mir ein. Mit Finley erfolgte die Ausbildung etwas zielgerichteter und die jährlich gefahrenen Kilometer meines Autos schnellten in die Höhe. Gerade die Arbeit mit Finley half mir dann auch in einer etwas angespannten Phase meines Lebens, so dass ich gar nicht zum grübeln kam, sondern nur darüber nachdachte, wie wann wo das nächste Training stattfinden konnte.

An den Golden gefällt mir neben dem üblichen „will to please“ die Gelassenheit, mit der sie im Alltag unterwegs sind – ganz im Gegenteil zu dem Verhalten unseres Airedale Terriers, den ich als Kind hatte. Diese absolute Menschenfreundlichkeit und Verträglichkeit untereinander machen den Umgang doch recht entspannt, man kann sie überall hin mitnehmen ohne unangenehm aufzufallen. Und doch sind sie draußen im Gelände hellwach und schnell, wenn es um das Apportieren geht. Am höchsten schlägt mein Herz für den Typ eines Golden, der sowohl beim Workingtest faszinierend arbeitet als auch noch im Ring durch seine Schönheit besticht. Leider gibt es durch die vielen Spezialisten immer weniger Retriever, die beiden Richtungen gerecht werden.